Als Zaun und Minen Menschen trennten. Leben in zwei Welten

Im Mittelpunkt des Abends stehen Geschichte und Geschichten rund um die innerdeutsche Grenze und wie sie persönliche Schicksale einschneidend prägte. Sie war 1.392 km lang und galt als hochsensible, gefährliche und unüberwindbare Trennlinie und Signatur des Kalten Krieges. Die drei Referenten sind Zeitzeugen, die in ganz unterschiedlichen Situationen mit dem „Eisernen Vorhang“ konfrontiert waren: Dieter Freesemann (EPHK i. R.), beruflich von 1963 bis 1989 mit diesem Teil der Geschichte Deutschlands engstens verbunden. Wolfgang Kockrow, von Januar 1959 bis Juli 1964 in der DDR inhaftiert - dabei 38 Monate in absoluter Isolationshaft - und Hermes Wünscher, der aus Thüringen kommend in Westberlin studierte und durch den Mauerbau plötzlich von seiner alten Heimat und Familie ausgesperrt wurde. Ein Abend, der Geschichte, Erlebnisse und Emotionen aufgreift und zum Mitdiskutieren und Fragenstellen an die Referenten anregt.

Nagold 942979v
KUBUS, Zwingerweg 7
Dieter Freesemann, Wolfgang Kockrow, Hermes Wünscher
Fr, 29.11.2019, 19:00 Uhr
Gebührenfrei! In Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung


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