Umgang mit suchtkranken ArbeitnehmerInnen

Umgang mit suchtkranken ArbeitnehmerInnen
Sucht ist in erster Linie eine seelische Krankheit. Der (später) Abhängige leidet an sich und seine Lebensumständen, zum Beispiel gestörten zwischenmenschlichen Beziehungen, schlechtem oder fehlendem Arbeitsplatz, Eintönigkeit des Alltags. Er sehnt sich nach Zufriedenheit, Wohlergehen und Erlebnissen, ist jedoch unfähig, seine persönlichen Probleme direkt anzugehen.

Was ihm bleibt, ist der Griff nach Ersatzmitteln, die Befriedigung versprechen das schafft zunächst Erleichterung. Verhängnisvoll für den Betroffenen ist sein Versuch, durch immer mehr des ungeeigneten Mittels eine bessere Wirkung erreichen zu wollen.

Zielgruppe:
Führungskräfte, Kollegen, Angehörige, Lebenspartner, die erkennen wollen, wann eine Alkoholgefährdung vorliegt, um dann auf angemessene Art reagieren zu können
Ziele:
Die TeilnehmerInnen lernen, dem Suchtkranken Hilfestellung zu geben, ohne sich selbst - wie es häufig der Fall ist - zum Co-Süchtigen zu machen, der letztendlich den Suchtmechanismus stabilisiert. Es werden Verhaltensmöglichkeiten aufgezeigt, wie ein Ausstieg aus der Sucht unterstützt werden kann. Sie bekommen darüber hinaus Informationen über die rechtlichen Hintergründe.

Inhalte:
- Sucht - der Versuch, eigene Probleme zu lösen
- Der Suchtkreislauf
- Abhängigkeit und ihre Folgen
- Alkoholismus: körperliche und seelische Krankheit zugleich
- Wann ist jemand abhängig?
- Veränderungswunsch und Möglichkeiten zu helfen
- Hilfe durch Nichthilfe? Was können Sie tun?
- Rechtsgrundlagen

Nagold 900130k.5
vhs in der Bahnhofstraße 41
Sibylle Horger-Thies
Di, 12.03.2019, 09:00-15:30
180,00 EUR (max. 16 TN)

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