Die deutsche Bildungsrevolution in der Weimarer Republik

In der neuen deutschen Verfassung von 1919 wurde das lebenslange Lernen für jedermann festgeschrieben und revolutionierte damit das deutsche Bildungswesen grundlegend. Somit gab es eine Menge an Neuerungen. Neben der Einrichtung einer allgemein verpflichtenden Grundschule wurde es Mädchen gestattet, an allen Arten von Bildungseinrichtungen reichsweit teilzunehmen und auch zu studieren. Ein Umstand, der zuvor den jungen Frauen weitestgehend im Reich verwehrt worden war. Aber auch die Erwachsenenbildung für Nicht-Akademiker war in der Verfassung verankert worden, so dass überall im Reich Volkshochschulen gegründet wurden, die Weiterbildungen zu den unterschiedlichsten Themenfeldern anboten und es sogar ermöglichten, sich für einen höherwertigeren Bildungsabschluss zu qualifizieren. Ganz nebenbei wurde mit der VHS auch ein Verständnis bei den Bürgerinnen und Bürgern für die neue Demokratie generiert.

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Martha-Maria-Seniorenzentrum, Uferstr.13
Matthias Hofmann
Do, 17.09.2020, 18:30
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